Frankenstein (1910 / 1931) und die Vorlage
1818 · Kinofilm/Vorlage · Urquellen 1920–2004
Geschöpf, das nach seinem Hersteller fragt

Handlung
Frankenstein ist die erste Tonverfilmung des Romans von Mary Shelley. Der Schwarzweißfilm aus dem Jahr 1931 verwendet nur einige Motive und Personen aus Shelleys Roman und beruht eigentlich auf dem gleichnamigen Bühnenstück (1927) von Peggy Webling. James Whale schuf mit Frankenstein einen Klassiker des Horrorfilms, dem zahlreiche weitere Verfilmungen folgten. Boris Karloff, der das Monster spielte, gelang mit Frankenstein der Durchbruch als Schauspieler. In Deutschland wurde der Film ein Jahr später, am 18. Mai 1932, erstaufgeführt, in Österreich dann einen Monat später. Handlung Der junge Wissenschaftler Dr. Henry Frankenstein versucht abseits der anerkannten Wissenschaft, Leben aus toter Materie zu erschaffen. Auf Grund von Meinungsverschiedenheiten mit seinem Professor hat er die Universität verlassen. Professor Waldmann steht den Forschungen des jungen Frankenstein über den Ursprung des Lebens mit großem Misstrauen gegenüber. In einem entlegenen alten Wachturm treibt Frankenstein seine Forschungen voran. Die einzige Person, die er in seiner Nähe zulässt, ist sein Gehilfe Fritz. Nachdem es ihm gelungen ist, ein vormals totes Herz drei Wochen lang schlagen zu lassen, beginnt Frankenstein damit, mit Hilfe seines Assistenten aus Leichenteilen einen Körper zu erschaffen.
Textquelle: Wikipedia-Artikel „Frankenstein (1910 / 1931) und die Vorlage“ — lizenziert unter CC BY-SA 4.0 (Namensnennung — Weitergabe unter gleichen Bedingungen); der Text ist gekuerzt und geringfuegig bearbeitet.