KALINA
E04 · Urquellen 1920–2004

Der Golem

1920 · Kinofilm · Urquellen 1920–2004

beschützende Maschine, die außer Kontrolle kippt

Plakat zu Der Golem
Poster: TMDb (themoviedb.org). Die Bildrechte am Filmplakat liegen beim Verleih bzw. Produzenten; gezeigt wird das Plakat als Werkhinweis. Diese Seite nutzt die TMDb-API, wird von TMDb aber nicht getragen oder zertifiziert.

Handlung

Der Golem, wie er in die Welt kam ist ein expressionistischer deutscher Film von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920. Er ist nach Der Golem (1915) und Der Golem und die Tänzerin (1917) Wegeners dritte Bearbeitung des Golem-Motivs und gilt als Klassiker des deutschen Stummfilms. Handlung Prag im 16. Jahrhundert: An der Stellung der Sterne erkennt Rabbi Löw, dass große Gefahr für das jüdische Ghetto droht. Er entschließt sich daraufhin, den Golem, einen künstlichen Menschen aus Lehm, zum Leben zu erwecken. Der Golem soll laut alten jüdischen Legenden Unheil abwenden. Und tatsächlich verkündet der Kaiser ein Dekret gegen die Juden. Diese sollen die Stadt verlassen. Die Urkunde wird von Junker Florian der jüdischen Gemeinde und Rabbi Löw übergeben. Bei dieser Gelegenheit verlieben sich der christliche Junker und die Tochter des Rabbi Löw mit Namen Mirjam. Rabbi Löw möchte den Kaiser umstimmen und schreibt ihm eine Nachricht, in der er auf seine Verdienste verweist und um eine Audienz bittet. Diese wird ihm während eines Festes gewährt. Der Rabbi nimmt den Golem mit, und als die Kaiserburg durch magische Kräfte einzustürzen droht, kann der Rabbi dies mit Hilfe des Golems verhindern. Zum Dank nimmt der Kaiser das Dekret gegen die Juden zurück. Während der Rabbi sich in der Kaiserburg aufhält, schleicht Junker Florian unerkannt zu Mirjam ins Haus des Rabbi.

Textquelle: Wikipedia-Artikel „Der Golem“ — lizenziert unter CC BY-SA 4.0 (Namensnennung — Weitergabe unter gleichen Bedingungen); der Text ist gekuerzt und geringfuegig bearbeitet.